Dank Kindersicherung können Kinder sicher im Internet surfen

Im Internet kursiert vieles, was Kinderaugen nicht sehen sollten. Damit Lehrpersonen und Eltern nicht ständig Acht geben müssen, gibt es auf Apple Geräten verschiedene Möglichkeiten der Kindersicherung. Wir zeigen, wie das geht. Doch zum Kinder- und Jugendschutz gehört mehr, als die entsprechenden Einstellungen vorzunehmen. Es braucht Aufklärung, damit die Regeln zur Gerätenutzung verstanden werden.

Kinder über Sicherheit im Internet aufklären

Ein Kind sollte erfahren, dass Internetbeiträge von Menschen verfasst werden. Dabei haben alle diese Autoren eine Absicht und niemand zensiert die Artikel. Dies bedeutet, dass es keine Prüfung der Texte auf ihren Wahrheitsgehalt oder beispielsweise auf ethische oder moralische Aspekte des Inhalts gibt. Es ist also wichtig, dass sowohl in der Schule wie auch zu Hause mit den Kindern über diese Tatsache gesprochen wird. Dabei soll das Gespräch dem Alter des Kindes angepasst werden.

Kinder wissen nicht, welche Gefahren das Internet birgt.
Es braucht Aufklärung und Regeln für Kinder im Umgang mit dem Internet. (Foto: Kelly Sikkema / unsplash)

Die folgenden Themen und Formen der Internetkriminalität können ein Bestandteil der Aufklärung sein:

  • Fake Shops und andere Arten des Online Shopping Betrugs
  • Missbrauch von Fotos und Videos
  • schädliche Software
  • Kinderpornografie
  • Identitätsdiebstahl
  • Cyber-Mobbing

Sobald Kinder das Internet nutzen, sollten sie über Onlinesicherheit Bescheid wissen. Zudem sorgen Einstellungen zur Kindersicherung auf dem iPhone, iPad und iPod touch für zusätzliche Sicherheit.

Kindersicherung auf Apple Geräten einstellen

Auf den Apple Geräten iPhone, iPad und iPod touch kann für die Kids eine separate Apple ID eingerichtet werden. Loggt sich das Kind mit seinem Account ein, sorgen entsprechende Einstellungen für Einschränkungen. Diese schirmen es vor Kriminellen ab und schützen es vor Dingen, die sicher nicht für Kinder bestimmt sind.

Einrichten einer Apple ID für Kinder

Um in den Einstellungen die Kindersicherung auf Apple Geräten einzurichten, braucht das Kind zuallererst eine eigene Apple ID. Dazu rufst du die “Einstellungen” auf und tippst auf deinen Namen. Anschliessend wählst du “Familienfreigabe” und “Mitglied hinzufügen”. Dort findest du die Option “Account für ein Kind erstellen”. In der Schule werden die Geräte von einem Administrator über ein MDM (Mobil Device Management) sorgfältig konfiguriert.

Angezeigte Inhalte von Websites über “Webinhalt” steuern

Den Zugriff aufs Internet kannst du einschränken. Damit verhinderst du, dass Kinder auf Websites gelangen, deren Inhalt nicht jugendfrei ist. Es ist sogar möglich, eine Liste mit expliziten Domains anzulegen, welche du zulassen willst und/oder mit solchen, die du verbieten möchtest. Du kannst dies in den “Einstellungen” unter “Bildschirmzeit” festlegen. Wähle “Beschränkungen”, dann “Inhaltsbeschränkungen” und schliesslich “Webinhalt”, um zwischen “Nicht jugendfreie Inhalte beschränken” und “Nur erlaubte Websites” zu entscheiden.

Zugriff auf nach Alter beschränkte und anstössige Inhalte verhindern

Verhindere den Zugriff auf Filme oder Serien mit bestimmter Altersfreigabe oder Musik mit anstössigen Texten. Dies richtest du in den “Einstellungen” unter “Bildschirmzeit” ein. Gehe zu “Beschränkungen” und tippe auf “Inhaltsbeschränkungen”. Dort legst du “Erlaubter Store-Inhalt” für jede Medienart fest. Folgendes ist möglich:

Das Internet bietet Faszination und Nützliches für Kinder
Kinder nutzen das Internet selbstverständlich und sind sich vielen Gefahren nicht bewusst. (Foto: rfstudio / pexels)
  • Wiedergabe von Podcasts, Musik, Musikvideos und News mit anstössigen Inhalten verhindern
  • Altersfreigabe für bestimmte Länder oder Regionen
  • Wiedergabe von Filmen und TV-Sendern mit bestimmter Altersfreigabe verhindern
  • Zugriff auf Bücher und Apps mit bestimmter Altersfreigabe verhindern
  • Verhindern, dass andere über das Musikprofil sehen, welche Musik gehört und geteilt wird
  • Suchen und Anzeigen von Musikvideos blockieren

Neben der Einstellung der beschriebenen Kindersicherung auf Apple Geräten verfügen auch viele Apps über Altersfreigabe-Funktionen zur Inhaltsbeschränkung.

Käufe von Apps für Kinder kontrollieren

Es braucht eine Kontrolle, wenn Kinder Apps installieren, löschen oder In-App Käufe tätigen können. Auch dies lässt sich in den “Einstellungen” unter “Bildschirmzeit” festlegen. Tippe auf “Käufe im iTunes & App Store” und erlaube oder verbiete Aktionen. Oder ermögliche den Download von Apps nur mit Passwort. Mit der Option “Kaufanfrage” kann ein Kind erst nach deiner Genehmigung im iTunes Store, in Apple Books oder im App Store Käufe tätigen. Du bekommst dann eine Meldung und kannst die Freigabe von deinem Gerät aus tätigen.

Integrierte Apps und Funktionen erlauben oder ausblenden

Du kannst auf dem Gerät des Kindes Apps deaktivieren. Damit werden sie nicht gelöscht, sondern verschwinden bloss vom Bildschirm. Dies richtest du unter “Einstellungen” im Menü “Bildschirmzeit” ein. Gehe auf “Beschränkungen” und schiebe die Regler unter “Erlaubte Apps” auf die entsprechende Position.

Einstellungen im Game Center zur Sicherheit von Kindern

Über Spiele können Kontakte zu anderen Nutzern hergestellt werden. Deshalb ist es sinnvoll, gewisse Einschränkungen vorzunehmen. Im Game Center sind Einstellungen möglich, die verhindern, dass

  • mehrere Spieler zusammen spielen,
  • Freunde zum Game Center hinzugefügt und
  • Bildschirm und Ton aufgenommen werden.

Dies richtest du ebenfalls in “Bildschirmzeit” unter “Beschränkungen” in den “Inhaltsbeschränkungen” ein. Dort findest du das “Game Center” im Menü ganz unten. Games bergen ausserdem ein Suchtpotenzial. Auch diese Tatsache sollte Kindern und Jugendlichen bewusst gemacht werden. Es macht Sinn, die Zeit für Spiele zu limitieren. Im folgenden Video erfährst du unter anderem, wie du die Verwendung einer App zeitlich beschränken kannst.

Siri Websuche beschränken zur Kindersicherung auf Apple Geräten

Auch Siri kannst du so einrichten, dass Kinder nicht über diese Sprachassistenz zu unerlaubten Inhalten gelangen. Unter “Einstellungen” und “Bildschirmzeit” wählst du dazu wieder in “Beschränkungen” die “Inhaltsbeschränkungen”. Unter “Siri” kannst du die Sprachsteuerung daran hindern, das Web zu durchsuchen, nachdem eine Frage gestellt wurde. Weiter ist es möglich einzustellen, dass Siri anstössige Sprache nicht anzeigt.

Kindersicherung auf Apple Geräten für Funktionen und Einstellungen

Damit ein Kind nicht selbst an den Einstellungen etwas verändern kann, beschränke auch in diesem Bereich den Zugriff. Gehe dazu in den “Einstellungen” wieder auf “Bildschirmzeit” und wähle “Beschränkungen”. Unter “Änderungen zulassen” kannst du unter anderem folgendes “Erlauben” oder “Nicht erlauben”:

  • Änderungen am Account inklusive Passwörter
  • Einstellungen für mobile Daten anpassen
  • Veränderung des Codes
  • Änderung an den TV-Anbieter Einstellungen
  • Maximale Lautstärke anpassen

Es lassen sich weitere Einstellungen konfigurieren, die nicht direkt mit der Onlinesicherheit von Kindern zusammenhängen.

Das EDU-Team von DQ Solutions hilft bei Fragen

Es sind noch weitere Einstellungen möglich. Bei Fragen rund um die Kindersicherung auf Apple Geräten wissen unsere Mitarbeitenden in den DQ Solutions Filialen Bescheid. An Bildungsinstitutionen werden die Geräte von einem Administrator über ein MDM (Mobil Device Management) sorgfältig konfiguriert. Der Kinder- und Jugendschutz im Netz ist ein wichtiges Thema, das heute und in Zukunft unbedingt Beachtung verdient. Wenn du also Fragen hast, dann melde dich über den Blog, gehe in einer Filiale vorbei oder erkundige dich direkt beim Education Team von DQ Solutions.

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