Blutdruckmessgerät Withings BPM CONNECT

Der stille Killer. So nennt der Volksmund den Bluthochdruck auch. Denn dieser bleibt oft unbemerkt und wenn keine Behandlung erfolgt, steigt das Risiko für eine ganze Reihe von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wir klären dich darüber auf, was bei einer Hypertonie im Körper passiert. Lerne ausserdem, mit welchen Werten du noch in der Norm bist und wie du den Blutdruck richtig misst. Dazu stellen wir dir das Withings Blutdruckmessgerät BPM CONNECT vor. Dieses überzeugt neben seinem Design mit einer top Benutzerfreundlichkeit dank der einfachen Health App.

Spannende Fakten zum Blutdruck

Organe und das Gewebe im ganzen Körper müssen mit Blut versorgt werden. Dafür braucht es den Blutdruck, für den das Herz sowie die Elastizität der Gefässwände zuständig sind. Das Blut wird durch die Arterien gepumpt, wenn sich der Herzmuskel zusammenzieht. Bei dessen anschliessender Entspannung geht der Druck zurück, fällt jedoch nicht auf Null. Denn zwischen den Pumpstössen des Herzens sorgen die elastischen und muskulösen Arterienwände dafür, dass das Blut weiter zirkuliert. Durch dieses rhythmische Auf und Ab erscheinen immer zwei Werte auf dem Blutdruckmessgerät.

Der Unterschied zwischen systolisch und diastolisch

Es ist einfach zu erklären, warum beim Messen des Blutdrucks jeweils zwei Zahlen angezeigt werden. Der obere oder systolische Blutdruck entsteht, wenn sich das Herz zusammenzieht. Dann ist der Druck in den Gefässen am höchsten. Dagegen zeigt der untere oder diastolische Wert den Druck bei entspanntem Herzmuskel an. Dieser widerspiegelt also den niedrigsten Blutdruck in den Blutbahnen.

Wann der Blutdruckwert im normalen Bereich liegt

Der diastolische Wert auf dem Blutdruckmessgerät
Die Anzeige „DIA“ steht für „diastolisch“. (Foto: Linda Schenker)

Nach den Angaben der Schweizerischen Herzstiftung sind die Blutdruckwerte bis zu einer gewissen Höhe im Normalbereich und damit unbedenklich. Dabei gilt es zu unterscheiden, an welchem Ort der Blutdruck gemessen wird.

Gemessen in der Arztpraxis:

  • systolischer Wert: unter 140 mmHg
  • diastolischer Wert: unter 90 mmHg

Gemessen zuhause oder in der Apotheke:

  • systolischer Wert: unter 130 mmHg
  • diastolischer Wert: unter 85 mmHg

Als Masseinheit für den Blutdruck wird “Millimeter Quecksilbersäule”, kurz mmHg verwendet. Befindet sich der Wert über 140/90 mmHg, spricht man je nach Höhe der Abweichung von leichter, mässiger oder schwerer Hypertonie. Solltest du einen erhöhten Blutdruck bei dir selbst messen, solltest du dich ärztlich untersuchen lassen.

Schwankungen des Blutdrucks sind normal

Aufregung, Nervosität, Stress, psychische Belastungen, Schmerzen, Angst aber auch körperliche Aktivität oder Hormone beeinflussen die Höhe des Blutdrucks. Ebenfalls sind komplexe Vorgänge zwischen dem vegetativen Nervensystem, dem Hormonsystem, den Organen und den Blutgefässen an den Schwankungen beteiligt. Ausserdem unterliegt der Blutdruck natürlichen Veränderungen innerhalb von 24 Stunden. Beim Schlafen ist er dabei am tiefsten.

Ursachen und Gefahren von Bluthochdruck

Liegte eine Hypertonie vor, sind die Vorgänge zur Regulierung des Blutdrucks im Körper gestört. Das kann ganz unterschiedliche Ursachen haben und bei über achtzig Prozent der Patientinnen und Patienten findet man keinen medizinischen Grund dafür. Oft bemerken betroffene Personen nichts von Bluthochdruck. Nur in seltenen und meist schweren Fällen können Symptome wie Kopfschmerzen, Sehstörungen, Schwindel, Müdigkeit oder Ohrensausen auftreten. Doch diese können auch anderen Auslöser haben.

Was die Hypertonie begünstigt

Altersbedingter oder vererbter Bluthochdruck lässt eine nur geringe Einflussnahme zu. Doch viele vom Lebenswandel herrührende Risikofaktoren sind steuerbar. Dazu gehören:

  • Rauchen
  • Übergewicht
  • Ernährung mit zu hohem Salzgehalt
  • Übermässiger Alkoholkonsum
  • Bewegungsmangel
  • Stress & psychische Belastung
  • Medikamente wie die Antibaby-Pille

Auch Erkrankungen oder Durchblutungsstörungen der Nieren oder Hormonstörungen können eine Hypertonie verursachen.

Dauernder Bluthochdruck ist gefährlich

Anhaltender Bluthochdruck belastet das Herz und die Gefässe. Arterien verdicken und verhärten sich, wodurch Ablagerungen durch Fette, Kalk und Entzündungszellen entstehen können. Diese bilden sogenannte Plaques, die eine Verengung der Gefässe verursachen und damit die Durchblutung einschränken. Löst sich ein Plaque, können Blutgerinnsel die Arterien verstopfen wie beispielsweise bei einem Herzinfarkt oder einem Hirnschlag. Dahinter liegendes Gebiet erhält dadurch keinen Sauerstoff und kann absterben.

Eine anhaltende Hypertonie beeinflusst das Herz ausserdem direkt. Denn dieses muss viel stärker pumpen als normal, um die Blutversorgung im Körper aufrecht zu halten. Da der Herzmuskel mehr leisten muss, passt er sich an und verdickt sich. Dies führt dazu, dass er sich weniger entspannt zwischen den Stössen. Die Herzkammern füllen sich also weniger mit Blut. Durch die andauernd geforderte höhere Leistung wird der Herzmuskel schliesslich immer schwächer und es kann sich eine Herzinsuffizienz entwickeln.

Eigene Werte kennen dank Withings Blutdruckmessgerät

Im eigenen Haushalt über ein Blutdruckmessgerät zu verfügen, vereinfacht regelmässiges Messen. Indem du deine Werte kennst, weisst du entweder, dass alles in Ordnung ist oder dass Handlungsbedarf besteht. Mit dem Blutdruckmessgerät BPM CONNECT von Withings fällt es leicht, beim Feststellen des Blutdruckes alles richtig zu machen. Wir zeigen dir, wie du das Gerät richtig benutzt und was die Withings Health App kann.

Withings Health App für das Blutdruckmessgerät BPM CONNECT
Die Health App führt Schritt für Schritt durch die Verwendung des Blutdruckmessgeräts. (Bild: Linda Schenker)

Inbetriebnahme des Withings BPM CONNECT Blutdruckmessgeräts

Sobald du deinen Withings BPM CONNECT Blutdruckmessgerät aus der plastikfreien Verpackung genommen hast, drückst du auf den einzigen Button. Das bereits geladene Gerät schaltet sich ein. Nimm nun den beigelegten Quick-Start-Guide zur Hand. Darin findest du die Withings Webadresse für den Download der Health App. Gib diese nun auf deinem Smartphone oder deinem Tablet ein. Sobald die App installiert ist, kann es losgehen. Folge den Schritten auf der Withings Health App:

  • Beantworte die Frage nach der Verwendung von Bluetooth mit “ja”
  • Registriere dich oder logge dich ein, wenn du bereits weitere Withings Geräte besitzt
  • Wähle das Produkt, das du installieren möchtest
  • Halte den ON-Button, bis ein Plus am Blutdruckmessgerät aufleuchtet
  • Kopple das Blutdruckmessgerät mit deinem Mobile Device
  • Gib ein paar Daten zu deiner körperlichen Verfassung an
  • Folge den Schritten zum richtigen Vorgehen beim Blutdruckmessen

Durch den logischen Aufbau der App wirst du freundlich durch die ganze Konfiguration begleitet.

Richtig Blutdruck messen – so geht es

Mit dem Gedanken an Prävention schlägt die Schweizerische Herzstiftung vor, dass jede Person ab 18 Jahren mindestens einmal im Jahr den Blutdruck messen sollte. Wie das geht erklärt die Withings Health App Schritt für Schritt.

  • Setze dich fünf Minuten hin und komme zur Ruhe
  • Richte dich auf dem Stuhl auf mit geradem Rücken
  • Entferne einschnürende Kleidung am Messarm (immer auf der Haut messen)
  • Lege den Arm in Herzhöhe auf einen Tisch
  • Positioniere die Manschette des Blutdruckmessgerätes am Oberarm
  • Atme entspannt und miss deinen Blutdruck

Nach jeder Messung werden deine Daten automatisch gespeichert, auch wenn du die Withings Health App gerade inaktiv ist. Mehr zur Anwendung des Blutdruckmessgeräts BPM CONNECT von Withings im erfährst du im folgenden Video:

Fazit von DQ Solutions zum Blutdruckmessgerät von Withings

Wenn es um die eigenen Gesundheit geht, sollte die Qualität stimmen. Mit diesem Credo im Hinterkopf, können wir das Blutdruckmessgerät BPM CONNECT von Withings mit gutem Gewissen empfehlen. Dank der praktischen Health App fällt die Anwendung leicht. Technisch bewegt sich das Gerät auf hohem Niveau und als krönendes Highlight besticht das gelungene Design.

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